PROJEKTVORHABEN

 

Die folgenden Projektvorhaben der F.O.M. befinden sich in der Begutachtung.

LaSaM

Laser-Strahlschmelzen amorpher Metallpulver – Entwicklung einer synergetischen Wertschöpfungskette durch Prozessoptimierung

Bisherige Limitationen durch Gussverfahren hergestellter amorpher Metalle (AM) bezüglich Größe und Komplexität lassen sich beim pulverbettbasierten Laser-strahlschmelzen (LPBF) umgehen, jedoch hängen Qualität und Reproduzierbarkeit der Erzeugnisse maßgeblich von den Eigenschaften des verwendeten Pulvers ab. Projektziel ist, ein verlässliches industrielles Herstellungsverfahren für hochwertige AM-Produkte mit bauteilspezifischer mechanischer Performance zu etablieren. Dazu sollen Parameter entlang der gesamten Prozesskette, von der Legierungsauswahl über die Pulverherstellung bis zum LPBF-Prozess, optimiert werden.

Beim Projektvorhaben LaSaM handelt es sich um ein Folgeprojekt des erfolgreichen IGF-Projekts OptMetGlas (19927 N).

Beteiligte Forschungseinrichtung

  • Lehrstuhl Fertigungstechnik, Universität Duisburg-Essen
  • Lehrstuhl für Metallische Werkstoffe, Universität des Saarlandes
  • Leibnitz-Institut für Werkstofforientierte Technologien, Bremen

Projektsteckbrief

CellWund

Wundauflagen mit smartem Feuchtigkeitshaushalt

Die Behandlung chronisch offener Wunden erfordert eine hydroaktive Wundabdeckung, die in jeder Heilungsphase für optimale Bedingungen sorgt. Eine solcher Standard ist jedoch teuer und in Deutschland nicht etabliert. Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer hydroaktiven Wundauflage auf Basis mikrofibrillierter Cellulose (MFC) als wirkstofffreies Medizinprodukt. Dabei soll, durch gezieltes Abändern der molekularen Zusammensetzung, eine MFC mit optimiertem Feuchtigkeitshaushalt synthetisiert werden. Diese MFC soll, kombiniert mit etablierten Vliesmaterialien, als neuartige Wundauflage getestet und verifiziert werden.

Beteiligte Forschungseinrichtung

  • Fraunhofer IZI-BB Potsdam
  • Fraunhofer IAP Potsdam

Projektsteckbrief

NOCTOPOS

Detektion neurodegenerativer und neuroinflammatorischer Erkrankungen im Auge mittels polarisationssensitiver OCT

Für viele neurologische Erkrankungen fehlen diagnostische Instrumentarien mit ausreichender Auflösung zur Früherkennung. Projektziel ist es, ein nicht-invasives Bildgebungsverfahren auf Basis von polarisationsssensitiver Optischer Kohärenz-tomographie (PS-OCT) der Netzhaut mit nahezu zellulärer Auflösung für die neurologische Diagnostik nutzbar zu machen. Das hierfür zu entwickelnde modulare PS-OCT-System soll krankheitsspezifische Strukturen anhand ihrer unterschiedlichen Doppelbrechung von Licht identifizieren können. Zur Signalverarbeitung und -systematisierung sollen softwareanalytische Verfahren entwickelt werden.

Beteiligte Forschungseinrichtungen

  • Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT Aachen
  • Experimental and Clinical Research Center (ECRC), Charité- Universitätsmedizin Berlin

Projektsteckbrief

SpOC

Entwicklung eines Spektralphotometers spezifisch für die Qualifizierung komplexer optischer Beschichtungen

Der heutigen Komplexität vieler optischen Beschichtungen für industrielle Anwendungen werden verfügbare Qualitätskontrollen nicht mehr ausreichend gerecht, z. B. bei der Absolutgenauigkeit, der spektralen Auflösung und den Messzeiten. Projektziel ist die Entwicklung eines modularen Spektralphotometers mit verlässlicher, hoher Messgenauigkeit – maßgeschneidert für verschiedene Spektralbereiche und Komponentenklassen. Hierzu sollen unter anderem moderne Strahlquellen, Module zur Anpassung der Strahlformung und neue Detektorkonzepte erprobt und validiert werden.

Beteiligte Forschungseinrichtung

  • Laser Zentrum Hannover e. V.

Eingebundene Unternehmen (Projektbegleitender Ausschuss)

  • Bühler Alzenau GmbH
  • Carl Zeiss Spectroscopy GmbH
  • DIOPTIC GmbH (KMU)
  • Laser Components GmbH (KMU)
  • Laseroptik GmbH (KMU)
  • LAYERTEC GmbH (KMU)
  • Optics Balzer Jena (KMU)
  • QIOPTIQ Photonics GmbH & Co. KG
  • SPECTARIS, Dt. Industrieverband

Beantragte BMWi-Fördersumme

  • 246.830 EUR im Rahmen des Förderprogramms "Industrielle Gemeinschaftsforschung" (IGF)

Vorhabensbeschreibung

Stand der Fördermittelbeantragung

  • Befürwortung mit 30 von 40 Punkten. Status: Überarbeitung für die Wiedervorlage
XFloater

Mouches volantes: OCT-Erfassung und UKP-Laser Therapie

Glaskörpertrübungen, sog. Mouches volantes, führen zur Wahrnehmung kleiner, scheinbar im Gesichtsfeld schwebender Schatten und beeinträchtigen das Sehen. Konventionelle Therapien bergen Risiken für verschiedene erhebliche Komplikationen. Projektziel ist, die Grundlagen für ein sicheres, nicht-invasives Verfahren auf Basis modernster Lasertechnik mit hohen Behandlungserfolgsraten zu schaffen. Hierzu sollen Parameter von Ultrakurzpuls-Lasersystemen für einen effizienten Abtrag der Mouches volantes optimiert und mit optischer Kohärenztomografie (OCT) eine automatisierte 3D-Erfassung und Behandlung ermöglicht werden.

Beteiligte Forschungseinrichtung

  • Laser Zentrum Hannover e. V., Hannover

Eingebundene Unternehmen (Projektbegleitender Ausschuss)

  • ARGES GmbH (KMU)
  • Augenklinik am Neumarkt
  • Bosch Engineering GmbH
  • Carl Zeiss Meditec AG
  • IOP GmbH (KMU)
  • Medizinische Hochschule Hannover
  • neoLASE GmbH (KMU)
  • OptoMedical Technologies GmbH
  • Optores GmbH (KMU)
  • QIOPTIQ Photonics GmbH & Co. KG
  • Rowiak GmbH (KMU)
  • SPECTARIS, Dt. Industrieverband

Beantragte BMWi-Fördersumme

  • 249.620 EUR im Rahmen des Förderprogramms "Industrielle Gemeinschaftsforschung" (IGF)

Vorhabensbeschreibung

Stand der Fördermittelbeantragung

  • Antrag wurde am 13.06.2019 zur Begutachtung eingereicht
ULTRAHARD

Internationales Projekt: Ultrahard optical diamond coatings

Transparente Beschichtungen zum Kratzschutz bestimmen oft die Einsetzbarkeit und die Lebensdauer optischer Bauteile. Sie werden in vielen Branchen mit Antireflex- (AR-) oder hochreflektierenden (HR-) Schichten kombiniert. Heutige Lösungen sind jedoch stark anfällig für Verschleiß, optische Eintrübungen durch Abrieb oder haben eine niedrige laserinduzierte Zerstörschwelle. Projektziel ist die Entwicklung ultraresistenter AR- und HR-Oberflächen mithilfe transparenter nanokristalliner Diamantschichten. Dazu sollen Substratreinigung und -bekeimung angepasst und mehrere Beschichtungsverfahren untersucht und optimiert werden.

Beteiligte Forschungseinrichtungen:

  • Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST Braunschweig (Deutschland)
  • Hasselt University, Faculty of Sciences, Hasselt (Belgien)

Eingebundene Unternehmen (Projektbegleitender Ausschuss)

  • ASKANIA Mikroskop Technik Rathenow GmbH (KMU)
  • Berliner Glas KGaA Herbert Kubatz GmbH & Co.
  • Blösch AG (KMU)
  • CREAVAC – Creative Vakuumbeschichtungen GmbH (KMU)
  • GD Optical Components GmbH (KMU)
  • Plasus GmbH (KMU)
  • PrinzOptics GmbH (KMU)
  • QIOPTIQ Photonics GmbH & Co. KG
  • SPECTARIS, Dt. Industrieverband

Beantragte BMWi-Fördersumme

  • 249.620 EUR im Rahmen des Förderprogramms "Industrielle Gemeinschaftsforschung" (IGF), Förderlinie CORNET

Vorhabensbeschreibung

Stand der Fördermittelbeantragung

  • Antrag wurde am 27.03.2019 zur Begutachtung eingereicht
AnchorTex

Entwicklung neuartiger, schweißbarer Metall-Keramik-Werkstoff-verbundlösungen durch textile Ankerstrukturen

Eine stoffschlüssige Verbindung von Metallen und Keramik ist aufgrund unterschiedlicher chemischer Bindung und stark unterschiedlicher Schmelzpunkte und thermischer Ausdehnungskoeffizienten über drucklose Co-Sinterung schwierig zu realisieren. Ziel des Vorhabens ist es, neuartige Keramik-Metall-Verbundbauteile zu ermöglichen, deren Fügepartner sich mechanisch belastbar miteinander kombinieren lassen. Die Verbundbildung soll über metallische textile Ankerstrukturen bewerkstelligt werden, die in der keramischen Komponente eingebettet und anschließend mit einer weiteren metallischen Phase durchdrungen werden. Auf Basis der Projektergebnisse sollen Demonstratorbauteile aus dem Technologiefeld Medizintechnik z. B. Isoliereinsätze für ein Resektoskop bzw. ein Videoskop entwickelt werden.

Beteiligte Forschungseinrichtung

  • Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS, Dresden
  • Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Dresden
  • Sächsisches Textilforschungsinstitut 

Projektsteckbrief

RAeMon

Fortgeschrittene kontinuierliche Aerosolmessung mittels Raman-Spektroskopie

Die Kombination von Raman-Spektroskopie (RS) und Aerosolmesstechnik ermöglicht kontinuierliche quantitative und qualitative Messungen von festen oder flüssigen Schwebeteilchen in Gasen. Sie kann jedoch bisher nicht von der Industrie evaluiert oder genutzt werden, da keine Anwendungs-spezifischen Messgeräte existieren. Ziel ist die Erschließung der RS für die Aerosolmessung in der Industrie, durch Servicedienstleister und im Umweltmonitoring. Dazu sollen Lösungen für ein kontinuierliches Sampling, flächenoptimierte Streulichtsammlung, Messprozesssteuerung und Datenauswertung erarbeitet und abgestimmt werden.

Beteiligte Forschungseinrichtung

  • Laseranwendungstechnik, Ruhr-Universität Bochum

Projektsteckbrief

OptiZent

Zentrierbearbeitung miniaturisierter optischer Komponenten mit Hartmetall-Werkzeugen und Kurzpulslasern

Bei der Montage miniaturisierter optischer Systeme erfordern optische und mechanische Anforderungen eine präzise Platzierung von Linsen und anderen optischen Komponenten, was bisher nur zeit- und kostenaufwändig zu gewährleisten ist. Projektziel ist die einfache und mit Hilfe passiver Justage genaue Fixierung von Komponenten in komplexen, miniaturisierten Baugruppen. Mit Hartmetallwerkzeugen oder berührungsfrei mit Kurzpulslasern sollen in schwer spanbaren metallischen oder glasbasierten Werkstoffen Fassungsmaterialien bearbeitet oder die Fassungsgeometrie direkt in der optischen Komponente erzeugt werden. 

Beteiligte Forschungseinrichtungen

  • Fraunhofer-Institut f. Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, Jena 
  • FSU Jena, Institut f. Angewandte Physik

Projektsteckbrief

GALA

Goldbeschichtung mit Atmosphärendruckplasma zum Laserfügen

Optische Bauteile sind oft kraftschlüssig und hermetisch in Trägerstrukturen zu fixieren. Die Stabilität von Polymerklebstoffen leidet jedoch z. B. bei regelmäßiger Einwirkung von Heißdampf bei der Sterilisation, UV-Bestrahlung oder mechanischen Spannungen. Alternativ existieren aufwendige Lötverfahren, die eine nass-chemische Vorreinigung und eine anschließende Fügeflächenbeschichtung im Vakuum oder eine umwelttechnisch problematische Galvanisierung erfordern. Projektziel ist ein inline-fähiges System zum Laserlöten und -bonden. Dabei soll ein Plasmajet zur ortsselektiven Metallisierung der Fügeflächen eingesetzt werden.

Beteiligte Forschungseinrichtungen

  • Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST, Braunschweig
  • Hahn-Schickard, Stuttgart

Projektsteckbrief

LABOR

Laser Bonding mit simultaner OCT in-line Kontrolle

Die Risikominimierung einer wirtschaftlichen Automatisierung der Produktion komplexer Elektronikprodukte erfordert die (Weiter-)Entwicklung von Schlüsselprozessen für zukunftsfähige Produktionslösungen. Der Fokus liegt hierbei auf einer wirtschaftlich ausgerichteten Herstellautomation für individualisierte Produkte. Das Ziel von LABOR ist ein hochindividualisierbares laserbasiertes Verfahren zum eutektischen Bonden inklusive umfassender Prozess- und Qualitätskontrolle, mit dem auch Mittel- und Kleinserien zeit- und kosteneffizient produziert werden können. Dies soll mittels schneller hochauflösender OCT erreicht werden.

Beteiligte Forschungseinrichtungen

  • Laser Zentrum Hannover e. V., Hannover
  • Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, Jena

Projektsteckbrief

OSIRIS

Optimierte Schichtmaterialien für IR-, VIS- und UV-Anwendungen

Die Leistungsfähigkeit optischer Schichtmaterialien hängt von Parametern wie Absorption und mechanischer Spannung ab. Sie ist merklich anfällig gegenüber Änderungen in der atomaren Struktur oder der elementaren Zusammensetzung durch Eindringen extrinsischer Stoffe (z. B. Wasser) in das Schichtgefüge. Das Projektziel besteht in der Optimierung optischer Schichten hinsichtlich des Einflusses von Wassereinbau auf Absorptionsvermögen und Schichtspannung. Dazu sollen experimentelle Analyse und parallele Computersimulationen kombiniert werden.

Beteiligte Forschungseinrichtungen

  • Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, Jena
  • Technische Universität Chemnitz, Institut für Physik

Eingebundene Unternehmen (Projektbegleitender Ausschuss)

  • Active Fiber Systems GmbH (KMU)
  • AQcomputare
  • BaltivNet-PlasmaTec e. V.
  • Berliner Glas KGaA
  • COTEC GmbH (KMU)
  • Laser Components GmbH (KMU)
  • Meyer Burger AG
  • Optics Balzers Jena GmbH (KMU)
  • OptoTech Optikmaschinen GmbH (KMU)
  • Rodenstock GmbH
  • SPECTARIS, Dt. Industrieverband

Beantragte BMWi-Fördersumme:

  • 490.000 EUR im Rahmen des Förderprogramms "Industrielle Gemeinschaftsforschung" (IGF)

Vorhabensbeschreibung

Stand der Fördermittelbeantragung

  • Befürwortung mit 31 von 40 Punkten. Status: Wartend auf Bereitstellung weiterer Fördermittel für die IGF
Metabox

Multimodale computergestützte optische Erfassung der beeinträchtigten Mitochondrienaktivität in komplexen Geweben

Bei altersassoziierten Erkrankungen, wie Demenzen, spielen Änderungen im zellulären Energiestoffwechsel des Nervengewebes eine wesentliche Rolle. Derzeit lässt sich der metabolische Austausch von Zellen unterschiedlichsten Energiebedarfs und -verbrauchs nicht räumlich auf Einzelzellebene darstellen. Projektziel ist die Etablierung einer standardisierten, benutzerfreundlichen Technologieplattform zur Aufklärung krankhafter Stoffwechseländerungen. Dazu sollen optische Verfahren erweitert und mit dedizierter Hard- und Software kombiniert werden.

Beim Projektvorhaben Metabox handelt es sich um ein Folgeprojekt des erfolgreich abgeschlossenen IGF-Projekts Mitoskopie (18239 N).

Beteiligte Forschungseinrichtungen

  • Universität Ulm, Core Facility für konfokale und Multiphotonen Mikroskopie
  • Universität Ulm, Universitätsklinikum Ulm, Klinik für Neurologie
  • Leibniz-Institut für Alternsforschung FLI Jena

Eingebundene Unternehmen (Projektbegleitender Ausschuss)

  • Becker&Hickl GmbH (KMU)
  • Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG
  • Carl Zeiss Mikroskopie GmbH
  • Heidelberg Engineering GmbH (KMU)
  • KARL STORZ SE & Co. KG
  • Laser Quantum GmbH
  • OptiSoft GmbH (KMU)
  • PCO GmbH (KMU)
  • Pharmpur GmbH (KMU)
  • Photolase Europe Ltd. (KMU)
  • SPECTARIS, Dt. Industrieverband
  • Swabian Instruments GmbH (KMU)
  • TOPTICA Photonics AG (KMU)
  • VALO Innovations GmbH (KMU)

Beantragte BMWi-Fördersumme

  • 647.090 EUR im Rahmen des Förderprogramms "Industrielle Gemeinschaftsforschung" (IGF)

Vorhabensbeschreibung

Stand der Fördermittelbeantragung

  • Antrag wurde am 06.05.2019 zur Begutachtung eingereicht
InfektResonator

Mikroresonatoren für die point-of-care Diagnostik pathogener Keime

Bei stationären Behandlungen kommt es durch ungezielten und übermäßigen Einsatz von Antibiotika immer häufiger zu oft tödlichen Infektionen durch (multi-) resistente Erreger. Um diese Entwicklung aufzuhalten und die Chancen auf Therapieerfolg zu erhöhen, ist es nötig, schneller belastbare diagnostische Daten zu den Erregern zu erhalten. Projektziel ist die Entwicklung eines schnellen, sensitiven Analysesystems. Dieses soll auf der Biofunktionalisierung von Mikroresonatorpartikeln für die spezifische Adsorption von Erkennungsmolekülen basieren.

Beteiligte Forschungseinrichtung

  • Hochschule Furtwangen, Institute of Precision Medicine IPM

Eingebundene Unternehmen (Projektbegleitender Ausschuss)

  • DIARECT AG (KMU)
  • InfanDx AG (KMU)
  • Laborärzte Singen GbR (KMU)
  • M24You GmbH (KMU)
  • NanoBioAnalytics (KMU)
  • QIAGEN
  • SmartDyeLivery GmbH (KMU)
  • SPECTARIS, Dt. Industrieverband
  • Surflay Nanotex GmbH (KMU)
  • Uniklinik RTWH Aachen

Beantragte BMWi-Fördersumme:

  • 244.610 EUR im Rahmen des Förderprogramms "Industrielle Gemeinschaftsforschung" (IGF)

Vorhabensbeschreibung

Stand der Fördermittelbeantragung

  • Befürwortung mit 33 von 40 Punkten. Antrag auf Förderung eingereicht. Status: Wartend auf Bewilligung der Fördermittel durch das BMWi. Projektstart voraussichtlich am 01.11.2019.
LightTraum

Entwicklung der LightPLAS-Schichtchemie zur Adhäsionsreduzierung von humanen Zellen auf Traumaimplantaten

Bei der Versorgung von Knochenfrakturen verbleiben Implantate oft nur temporär im Körper. Ihre Entnahme wird jedoch aufgrund des Bewuchses durch z. B. Knochenzellen erschwert. Eine starke Zelladhäsion ist Ursache hoher OP-Risiken und Versorgungskosten. Die effektive Reduktion der Zellhaftung durch LightPLAS-Beschichtung des Implantats wurde demonstriert. Projektziel ist, verbleibende Nutzungshürden durch Erhöhung der Prozesssicherheit abzubauen. Dazu wird die Effektivität bei weiteren Zelltypen und Implantatmaterialien untersucht, die statistische Evaluierung erweitert und eine konkrete Prozesstechnik erarbeitet.

Beim Projektvorhaben LightTraum handelt es sich um ein Folgeprojekt des erfolgreich abgeschlossenen IGF-Projekts Licht als Werkzeug (17957 N).

Beteiligte Forschungseinrichtung

  • Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Bremen

Eingebundene Unternehmen (Projektbegleitender Ausschuss)

  • Bio-Gate AG (KMU)
  • Evonik Nutrition & Care GmbH
  • Induflex Sondermaschinenbau GmbH (KMU)
  • Innovative Oberflächentechnologien GmbH (KMU)
  • Karl Leibinger Medizintechnik GmbH & Co. KG (KMU)
  • Kliniken der Stadt Köln gGmbH
  • KLS Martin
  • Naturalize GmbH (KMU)
  • Plasmatreat GmbH (KMU)
  • Radium Lampenwerk GmbH
  • SITEC Industrietechnolgie GmbH (KMU)
  • SPECTARIS, Dt. Industrieverband
  • Tricumed Medizintechnik GmbH (KMU)

Beantragte BMWi-Fördersumme:

  • 224.200 EUR im Rahmen des Förderprogramms "Industrielle gemeinschaftsforschung" (IGF)

Deckung der Administrationskosten

  • Administrationskosten vollständig durch freiwillige Förderbeiträge der Industrieunternehmen des Projektbegleitenden Ausschusses gedeckt

Vorhabensbeschreibung

Stand der Fördermittelbeantragung

  • Befürwortung mit 33 von 40 Punkten. Antrag auf Förderung eingereicht. Status: Wartend auf Bewilligung der Fördermittel durch das BMWi
CERS-Pro

Cavity-Enhanced Raman-Spektroskopie für Prozessanalytik

Die Raman-Spektroskopie etabliert sich für viele Anwendungen als robuste und schnelle Analysetechnik, doch können viele Raman-aktive Substanzen bei niedrigen Stoffmengen, speziell bei Gasen, wegen der inhärent geringen Quantenausbeute nicht detektiert werden. Projektziel ist, die Eignung eines Cavity-Enhanced Raman Spektroskopie-Ansatzes (CERS) zur Steigerung der Nachweisstärke in der Prozesanalytik zu erforschen. Dazu wird eine feldtaugliche CERS-Technik für die Gasanalytik und Methoden zur automatisierten Substanzerkennung entwickelt sowie eine Kopplung an gaschromatographische Trennverfahren untersucht.

Beteiligte Forschungseinrichtung

  • Laser-Laboratorium Göttingen e. V.

Eingebundene Unternehmen (Projektbegleitender Ausschuss)

  • AIRSENSE Analytics (KMU)
  • B&W Tek
  • B. Braun Melsungen AG
  • Cobolt, Hübner Photonics (KMU)
  • Fagus-GreCon GmbH & Co. KG
  • Hammamatsu Photonics Deutschland
  • Hellma GmbH & Co. KG (KMU)
  • inno-Spec GmbH (KMU)
  • IRsweep AG (KMU)
  • M&C TechGroup GmbH (KMU)
  • NKT Photonics GmbH
  • Ocean Optics Germany GmbH
  • Sartorius Stedim Biotech GmbH
  • Schumann Analytics (KMU)
  • S-PACT GmbH (KMU)
  • SPECTARIS, Dt. Industrieverband
  • Volkswagen AG

Beantragte BMWi-Fördersumme:

  • 224.200 EUR im Rahmen des Förderprogramms "Industrielle Gemeinschaftsforschung" (IGF)

Deckung der Administrationskosten

  • Administrationskosten vollständig durch freiwillige Förderbeiträge der Industrieunternehmen des Projektbegleitenden Ausschusses gedeckt

Vorhabensbeschreibung

Stand der Fördermittelbeantragung

  • Befürwortung mit 31 von 40 Punkten. Status: Wartend auf Bereitstellung weiterer Fördermittel für die IGF.

Bewertung durch die Gutachter der AiF

  • Wirtschaftliche Relevanz, insbesondere für KMU: "Das Vorhaben kann bei analysen- und prozessmesstechnisch geeigneter Realisierung zur Verbesserung bestehender Produkte, Verfahren und Dienstleistungen beitragen."
  • Wissenschaftlich-technischer Ansatz: "Die vorgestellte Arbeitshypothese ist geeignet, nicht nur den Wissensstand zu erweitern, sondern ist für die genannten Anforderungen auch eine geeignete Vorgehensweise.", "Bei dem neu eingereichten Antrag wird der aktuelle Stand der Forschung und Entwicklung sehr deutlich dargestellt. Daraus geht hervor, dass für die neue Methode ein größeres Interesse bestehen muss, denn die Raman-Spektroskopie eröffnet neue Möglichkeiten gegenüber bereits etablierten Methoden."
  • Lösungsweg und Qualifikation der Forschungseinrichtungen: "Der Lösungsweg ist außerordentlich gut strukturiert und dargestellt. Es wird deutlich, dass der Personalaufwand notwendig ist. Das wissenschaftliche Niveau des Projekts ist sicherlich sehr hoch, die Forschungseinrichtung müsste die notwendige Kompetenz haben. Der Umfang der Arbeitspakete und die formulierten Ziele werden als sehr gut eingeschätzt."
  • Umsetzbarkeit und Transfer der Ergebnisse: "Ergebnistransfer während des Projekts und im Abschluss sind tabellarisch sehr gut dargestellt, der projektbegleitende Ausschuss ist gut zusammengesetzt, die Möglichkeiten des Transfers sind ausführlich geschildert.", "Der projektbegleitende Ausschuss ist ausgesprochen umfangreich und einschlägig besetzt. Neben Herstellern von Messtechnik und Herstellern von Komponenten für die Messtechnik sind auch potentieller Anwender sehr gut repräsentiert."

Kontakt

F.O.M.

Werderscher Markt 15
D-10117 Berlin

Fon: +49 (0)30 414021-39
E-Mail: info@forschung-fom.de

News

11.09.2019

Forschung zur Diagnostik multiresistenter Erreger startet

Bewilligung des IGF-Vorhabens InfektResonator zum 01.11.2019 erwartet

08.08.2019

SPECTARIS/F.O.M.-Seminar 2019: Erfolgreiche Antragstellung

in den Programmen ZIM, KMU-innovativ und Horizon 2020 SME

19.07.2019

Laser-Strahlschmelzen amorpher Metallpulver

Entwicklung einer synergetischen Wertschöpfungskette durch Prozessoptimierung

Zusendungen der F.O.M.

Kooperationspartner