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PlasmaGraph

Plasmafunktionalisierte Graphen-Feldeffekttransistoren als miniaturisierte Matrixsensoren zur Echtzeitdetektion von PFAS in Flüssigkeiten

Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS) sind kaum abbaubar und stellen ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar, wenn sie über Wasser- und Nahrungskreisläufe in den menschlichen Körper gelangen. Doch eine effiziente Überwachung der PFAS-Belastungen scheitert bisher an den Kosten und der Komplexität aktueller Analysemethoden. Ziel ist die Entwicklung eines miniaturisierten Multiplex-Sensorsystems zur hochsensitiven Vor-Ort-Detektion unterschiedlicher PFAS-Typen. Hierzu sollen spezifisch plasmafunktionalisierte Graphen-Feldeffekttransistoren und zur Datenanalyse ein neuronales Netzwerk genutzt werden.

Beteiligte Forschungseinrichtungen

  • Institut für Lasertechnologie in der Medizin und Messtechnik an der Universität Ulm, Ulm
  • IMMS GmbH, Illmenau
  • Institut für Physikalische Chemie IPC an der Universität Jena, Jena

Projektbegleitender Ausschuss

Das Herz-Symbol () kennzeichnet die Unterstützung der IGF-Vorlaufforschung durch Beteiligung des Unternehmens an der Administrationskostendeckung.

  • Active Fiber Systems GmbH
  • Analytik Jena GmbH & Co. KG
  • Aurion Anlagentechnik GmbH KMU
  • Endress+Hauser Group Services AG
  • Eurofins Umwelt Ost GmbH
  • HACH LANGE GmbH
  • Hellma GmbH & Co. KG  
  • Inflotec GmbH KMU
  • Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen)
  • microfluidic ChipShop GmbH KMU
  • orbit Sensorfusion GmbH KMU
  • Plasma Electronic GmbH KMU
  • SCHOTT TGS GmbH
  • Surflay Nanotec GmbH KMU,
  • Water-i.d. GmbH KMU
  • WTA Unisol GmbH KMU
  • Würth Elektronik eiSos GmbH & Co. KG  
  • X-FAB Global Services GmbH
  • SPECTARIS e. V. Verband
  • Zweckverband JenaWasser

Vorhabensbeschreibung

Förderung der Forschungskosten

  • Eine öffentliche Förderung der Forschungskosten wurde im Rahmen des BMWE-Programms "Industrielle Gemeinschaftsforschung" (IGF) mit eine Fördersumme 734.885,73 € beantragt.

Deckung der Administrationskosten

  • Die Administrationskosten der IGF-Forschung sind durch freiwillige Beiträge der Wirtschaft zu tragen. An der Deckung der Administrationskosten beteiligen sich bisher die Unternehmen Hellma GmbH & Co. KG. und Würth Elektronik eiSos GmbH & Co. KG. Aktueller Deckungsgrad: 19 %.

Stand der Fördermittelbeantragung

  • Der Antrag wurde im Januar 2026 mit 36 (von 40 möglichen) Punkten von den IGF-Gutachtern bewertet und wird voraussichtlich im Sommer 2026 starten können.