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26.02.2026

Erfolgreiche Auftaktveranstaltung für das IGF-Projekt SelektLas der F.O.M.

Forschungsinstitute und Unternehmen des projektbegleitenden Ausschusses tauschen sich zu den Zielen für einen selektiven Laserabtrag aus

Erfolgreiche Auftaktveranstaltung für das IGF-Projekt SelektLas der F.O.M.

Am 26. Februar 2026 fand an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena (EAH) das Kickoff-Meeting für das am 1. Dezember 2025 gestartete IGF-Projekt "Selektiver und schädigungsarmer Laserabtrag von Schichtsystemen auf optischen Bauelementen" (SelektLas, Förderkennzeichen: 01IF24626N) statt.

Das Projektziel ist die Prozessentwicklung für einen schädigungsarmen, ortsoptimierten Abtrag durch Ultrakurzpulslaser. Hierfür sollen simulative Ansätze, experimentelle Untersuchungen und In situ-Messtechnik zur Parameter-Optimierung genutzt werden.

Sechs Wissenschaftler von zwei Forschungseinrichtungen, dem Laserinstitut Hochschule Mittweida und der Ernst-Abbe-Hochschule Jena (EAH), Vertreter von neun Unternehmen des projektbegleitenden Ausschusses (PA) und der Geschäftsführer des Projektbetreibers, der Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik e. V. (F.O.M.) kamen bei diesem initialen Projekttreffen zusammen, um sich als Projektpartner kennenzulernen, zu den Forschungsbedarfen auszutauschen sowie die ersten Arbeitspakete von "SelektLas" zu diskutieren.

Nach der Begrüßung durch Professor Bliedtner, Leiter der Arbeitsgruppe Fertigungstechnik/ Fertigungsautomatisierung an der EAH, führte Dr. Markus Safaricz von der F.O.M. in das Projekt ein und stellte hierbei die Besonderheiten und Mehrwerte des Förderprogramms "Industrielle Gemeinschaftsforschung" (IGF) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energiewandel (BMWE) heraus. Anschließend hatten die PA-Vertreter die Möglichkeit, ihre Unternehmen vorzustellen. Der Höhepunkt der Zusammenkunft war die Darstellung der Forschungsschwerpunkte der beiden Institute und die fachliche Einführung in das Projekt "SelektLas". Hierbei wurde zusammen mit den Industrievertretern festgelegt, welche Untersuchungen in den Fokus der Studie gerückt werden soll. Die Teilnehmer erhielten anschließend eine Führung durch das Forschungslabor der EAH.

Das nächste Projekttreffen mit der Präsentation der ersten Zwischenergebnisse ist für Herbst 2026 geplant. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, diese Ergebnisse auf der F.O.M.-Jahreskonferenz am 4. November 2026 in Berlin auf dem "Marktplatz der Forschungsprojekte" mit den beteiligten Wissenschaftlern zu diskutieren.

Bitte melden Sie sich gerne, wenn Sie dem projektbegleitenden Ausschuss noch beitreten oder die Deckung der Administrationskosten des Projekts durch einen Förderbeitrag (Spende oder Mitgliedsbeitrag) unterstützen möchten (info@forschung-fom.de, 030 4140 21-39).