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02.09.2020

Mittelfrequente Fehler beim Schleifprozess minimierbar

Ergebnisse des IGF-Projekts EmmaV bieten Möglichkeiten der Auswertung eigener Messdaten, um Parametersatz für die unkritischsten mittelfrequenten Fehler zu erhalten

Mittelfrequente Fehler beim Schleifprozess minimierbar

Im Rahmen des IGF-Projekts "Entstehungsmechanismen mittelfrequenter Fehler und deren aktive Vermeidung" (EmmaV; 18564 N) der TH Deggendorf und der Hochschule Aalen, für das die Forschungsvereinigung F.O.M. Fördermittel eingeworben hat, sollten die wichtigsten Einflussfaktoren für die Entstehung von mittelfrequenten Fehler (MSFE) beim Schleifprozess analysiert und entsprechende Vermeidungsstrategien entwickelt werden. Das Projekt wurde im Dezember 2019 erfolgreich abgeschlossen.

Den Wissenschaftlern ist es gelungen, die entscheidenden Einflussfaktoren für MSFE zu ermitteln und auf Basis derer eine Modellierungs-Software zu entwickeln, die die im Schleifprozess entstehenden MSFE auf dem Bauteil vorhersagen kann. Somit ist es für Nutzer nun möglich, die eigenen Messdaten mithilfe der Software auszuwerten und sich durch einen automatisierten Abgleich mit den modellierten MSFE-Strukturen dem Schleifparametersatz anzunähern, der die unkritischsten MSFE erzeugt.

Weitere Informationen zum Projekt und zu den Ergebnissen finden Sie auf der Projektseite und in der Erfolgsnote.