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19.11.2020

F.O.M. setzt Wachstumskurs in 2020 fort

Immer mehr Photonik- und MedTech-Unternehmen profitieren

F.O.M. setzt Wachstumskurs in 2020 fort

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der F.O.M. am 04.11.2020, die Corona-bedingt als Webkonferenz durchgeführt wurde, berichteten Vorstand und Geschäftsführung von der erfreulichen Trendfortsetzung für sämtliche Schlüsselparameter ihres Technologietransfers. Damit baut die F.O.M. ihre Unterstützung der vorwettbewerblichen Vorlaufforschung in den von ihr begleiteten Branchen, Optische Technologien, Präzisionsmechanik, Sensorik, Augenoptik, Analysen- und Medizintechnik seit 2012 kontinuierlich weiter aus.

Trotz einer angespannten Fördersituation durch seit Jahren zu knappe Mittel für die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) steigerte die F.O.M. die Anzahl der in 2020 geförderten Machbarkeitsstudien zu potentialreichen Innovationsideen auf 16 (+129 % ggü. 2015) und kooperiert dazu mit 26 Forschungseinrichtungen (+117 % ggü. 2015). In 2020 warb die F.O.M. öffentliche Fördermittel in Höhe von 1,79 Mio. Euro für die Forschungsaufwände ihrer Projekte ein (+105 % ggü. 2015), von denen 0,32 Mio. Euro aufgrund Corona-bedingter temporärer Schließungen von Laboren nach 2021 übertragen wurden.

"Besonders stolz sind wir darauf," sagt Markus Safaricz, Geschäftsführer der F.O.M., "dass wir in 2020 über 200 überwiegend mittelständische Industrieunternehmen sowie über 20 niedergelassene Ärzte, Kliniken und Institute mit Technologie-Knowhow aus neuen Forschungsergebnissen beliefern konnten, also dreieinhalb mal so viele wie noch vor fünf Jahren. Gleichzeitig unterstützen wir mit unseren Projekten die Ausbildung des Fachkräftenachwuchses."

Die Fördermittel des IGF-Programms werden mithilfe von 101 Forschungsvereinigungen der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e. V. (AiF) an Forschungsprojekte der gesamten Industriebranchenbreite Deutschlands weitergeleitet.

Die gute Performance der F.O.M. verdankt sie einer intensiven Zusammenarbeit mit renommierten Wissenschaftlern und FuE-Experten der Industrie, mit deren Hilfe aus sehr guten Forschungsvorhaben exzellente Forschungsvorhaben geschliffen werden. Bis ein Antrag beim Fördermittelgeber eingereicht wird, durchläuft er mehrere Schleifen zur Qualitätsverbesserung, mit inzwischen vier bis zehn Einzelvorbegutachtungen. Dafür unterhält die F.O.M. einen transdisziplinär zusammengesetzten, 14-köpfigen, hochkarätigen Wissenschaftlichen Beirat.

Da ist die resultierende besonders hohe Qualität der F.O.M.-Projekte nicht verwunderlich, aufgrund derer es der F.O.M. nach 2016 und 2018 auch in 2020 gelang, mit einem ihrer IGF-Projekte in die Finalrunde des Otto von Guericke-Preises gewählt zu werden, einem der wichtigsten deutschen Innovationspreise, den die AiF an die Wissenschaftler des IGF-Projekts des Jahres verleiht, aus über 500 jährlich abgeschlossenen Projekten. Und in diesem Jahr hat sich das Ulmer Forschungsteam den Preis geholt. Die Mitgliederversammlung gratulierte den Gewinnern.