05.07.2019

Forschung zur additiven Fertigung optischer Komponenten bewilligt

Das IGF-Projekt "3D-Polymerdruck von Brillengläsern“ (Ink-Eye); 20750 BG) hat eine Bewilligung für einen Start zum 01.07.2019 erhalten und wird mit einer Fördersumme von insgesamt 783.920 EUR vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert.

Das Projekt, das mit den drei Fraunhofer-Instituten IOF Jena, ISC Würzburg und IAP Potsdam zusammen entwickelt wurde, zielt darauf ab, Polymere am Beispiel von Brillengläsern mit den benötigten Formtreuen (< 5 µm) und Rauheiten (< 5 nm) sowie hoher Kratzfestigkeit zu drucken. Dazu wird ein innovativer Fertigungsansatz untersucht, der auf dem schichtweisen Inkjetdruck und UV-Aushärten zweier unterschiedlicher optischer Polymere beruht. Während mit einem acrylatbasierten Polymer das Bulkvolumen gedruckt wird, erzielt im Randbereich das Hybridpolymer ORMOCER exzellente optische Eigenschaften.

Im Projektbegleitenden Ausschuss engagieren sich die vierzehn Unternehmen (davon sieben KMU) Carl Zeiss Vision International GmbH, Carl Zeiss Meditec AG, Deutsche Augenoptik AG, die12monate GbR, Eschenbach Optik GmbH, micro resist technology GmbH, Multec GmbH, nanofluor GmbH, Nanogate SE, Notion Systems GmbH, OSA Opto Light GmbH, polyoptics GmbH, Rodenstock GmbH, Silhouette AG sowie, als Dissemination Partner, der SPECTARIS-Fachverband Consumer Optics. Zusätzlich stellen die PA-Mitglieder freiwillig vorhabenbezogene Aufwendungen der Wirtschaft in Höhe von insgesamt 128.500 EUR dem Projekt zur Verfügung.

Die PA-Mitglieder werden zeitnah von den Forschungsleitern kontaktiert und zu einem ersten Kick-Off-Treffen eingeladen.

Die Administrationskosten des Projekts sind bisher erst zu 94,2 % gedeckt. Sie haben die Möglichkeit, das Projekt durch Ihre Teilnahme am projektbegleitenden Ausschuss oder durch eine Beteiligung an den Administrationskosten zu unterstützen. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und lassen Ihnen gerne weitere Informationen zukommen.

Projektseite

Kontakt

F.O.M.

Werderscher Markt 15
D-10117 Berlin

Fon: +49 (0)30 414021-39
E-Mail: info@forschung-fom.de

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