22.05.2018

Flexibler UV Sensor zum inline-Test von UV-Härtereinrichtungen

Bei Verpackungen, Consumer Elektronik oder Automobillacken sorgen UV-gehärtete Lacke durch ihre Chemikalien- und Kratzunempfindlichkeit für langlebige und wertstabile Produkte. Um reproduzierbare Erzeugnisse herstellen zu können, muss die konstante Leistungsabgabe der zur Härtung eingesetzten UV-Quellen gewährleistet werden. Durch Alterung oder Defekte der UV-Lampen kann es zu Produktionsausfällen oder fehlerhaften Chargen kommen. Vorzeitige Wechsel der Quellen verursachen dagegen zusätzliche Kosten.

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut HHI, Goslar und des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM Bremen wollen in dem Projektvorhaben "Flexibler UV Sensor zum inline-Test von UV-Härtereinrichtungen" (flexUV) einen flexiblen und kabellosen Sensor entwickeln, der in der Lage ist, die Strahlendosis einer UV-Quelle spektral aufgelöst aufzuzeichnen und kabellos an eine Auswerteeinheit zu übermitteln. Ziel ist es, den Verschleißzustand der UV-Quelle zu erfassen, um den optimalen Wechselzeitpunkt der UV-Quelle festzulegen.

Der Projektantrag soll im Herbst 2018 zur Begutachtung eingereicht werden und das Projekt im Frühjahr 2019 starten. Eine Fördersumme in Höhe von ca. 500 T Euro wird aus dem Topf des BMWi-Programms der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) beantragt werden.

Ziel der im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung geförderten Forschungsprojekte ist die Unterstützung deutscher mittelständischer Unternehmen bei der Verfolgung potentialreicher Innovationsideen. Daher sind für den Erfolg des Projektantrags die Darstellung eines nachdrücklichen Interesses und der Unterstützung durch Industrieunternehmen, insbesondere durch KMU, von zentraler Wichtigkeit.

Möchten Sie zur Ermöglichung des Projektvorhabens beitragen und es durch Teilnahme im Projektbegleitenden Industrieausschuss oder durch einen Förderbeitrag zur Abdeckung der Administrationskosten unterstützen, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme und lassen Ihnen gerne weitere Informationen zukommen.

Projektsteckbrief

Kontakt

F.O.M.

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Fon: +49 (0)30 414021-39
E-Mail: info@forschung-fom.de

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