PROJEKTVORHABEN

CERS-Pro

Cavity-Enhanced Raman-Spektroskopie für Prozessanalytik

Die Raman-Spektroskopie etabliert sich für viele Anwendungen als robuste und schnelle Analysetechnik, doch können viele Raman-aktive Substanzen bei niedrigen Stoffmengen, speziell bei Gasen, wegen der inhärent geringen Quantenausbeute nicht detektiert werden. Projektziel ist, die Eignung eines Cavity-Enhanced Raman Spektroskopie-Ansatzes (CERS) zur Steigerung der Nachweisstärke in der Prozesanalytik zu erforschen. Dazu wird eine feldtaugliche CERS-Technik für die Gasanalytik und Methoden zur automatisierten Substanzerkennung entwickelt sowie eine Kopplung an gaschromatographische Trennverfahren untersucht.

Beteiligte Forschungseinrichtung

  • Laser-Laboratorium Göttingen e. V.

Eingebundene Unternehmen (Projektbegleitender Ausschuss)

  • AIRSENSE Analytics (KMU)
  • B&W Tek
  • B. Braun Melsungen AG
  • Cobolt, Hübner Photonics (KMU)
  • Fagus-GreCon GmbH & Co. KG
  • Hammamatsu Photonics Deutschland
  • Hellma GmbH & Co. KG (KMU)
  • inno-Spec GmbH (KMU)
  • IRsweep AG (KMU)
  • M&C TechGroup GmbH (KMU)
  • NKT Photonics GmbH
  • Ocean Optics Germany GmbH
  • Sartorius Stedim Biotech GmbH
  • Schumann Analytics (KMU)
  • S-PACT GmbH (KMU)
  • SPECTARIS, Dt. Industrieverband
  • Volkswagen AG

Beantragte BMWi-Fördersumme:

  • 224.200 EUR im Rahmen des Förderprogramms "Industrielle Gemeinschaftsforschung" (IGF)

Deckung der Administrationskosten

  • Administrationskosten vollständig durch freiwillige Förderbeiträge der Industrieunternehmen des Projektbegleitenden Ausschusses gedeckt

Vorhabensbeschreibung

Stand der Fördermittelbeantragung

  • Befürwortung mit 31 von 40 Punkten. Status: Wartend auf Bereitstellung weiterer Fördermittel für die IGF.

Bewertung durch die Gutachter der AiF

  • Wirtschaftliche Relevanz, insbesondere für KMU: "Das Vorhaben kann bei analysen- und prozessmesstechnisch geeigneter Realisierung zur Verbesserung bestehender Produkte, Verfahren und Dienstleistungen beitragen."
  • Wissenschaftlich-technischer Ansatz: "Die vorgestellte Arbeitshypothese ist geeignet, nicht nur den Wissensstand zu erweitern, sondern ist für die genannten Anforderungen auch eine geeignete Vorgehensweise.", "Bei dem neu eingereichten Antrag wird der aktuelle Stand der Forschung und Entwicklung sehr deutlich dargestellt. Daraus geht hervor, dass für die neue Methode ein größeres Interesse bestehen muss, denn die Raman-Spektroskopie eröffnet neue Möglichkeiten gegenüber bereits etablierten Methoden."
  • Lösungsweg und Qualifikation der Forschungseinrichtungen: "Der Lösungsweg ist außerordentlich gut strukturiert und dargestellt. Es wird deutlich, dass der Personalaufwand notwendig ist. Das wissenschaftliche Niveau des Projekts ist sicherlich sehr hoch, die Forschungseinrichtung müsste die notwendige Kompetenz haben. Der Umfang der Arbeitspakete und die formulierten Ziele werden als sehr gut eingeschätzt."
  • Umsetzbarkeit und Transfer der Ergebnisse: "Ergebnistransfer während des Projekts und im Abschluss sind tabellarisch sehr gut dargestellt, der projektbegleitende Ausschuss ist gut zusammengesetzt, die Möglichkeiten des Transfers sind ausführlich geschildert.", "Der projektbegleitende Ausschuss ist ausgesprochen umfangreich und einschlägig besetzt. Neben Herstellern von Messtechnik und Herstellern von Komponenten für die Messtechnik sind auch potentieller Anwender sehr gut repräsentiert."

Kontakt

F.O.M.

Werderscher Markt 15
D-10117 Berlin

Fon: +49 (0)30 414021-39
E-Mail: info@forschung-fom.de

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Kooperationspartner