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11.02.2020

Qualitätserhöhung von Präzisionsbeschichtungen in der Optik

Prävention von Beschichtungsmaterial-spezifischen Partikelkontaminationen: IGF-Projekt Made InSitu

Qualitätserhöhung von Präzisionsbeschichtungen in der Optik

Mit dielektrischen Präzisionsbeschichtungen lassen sich höchste Qualitätsansprüche in der Optik erfüllen, Mikropartikelkontaminationen durch elektrische Durchschläge und andere Defekte limitieren jedoch die Qualität. Die Projektziele sind eine durchschlagsfreie Prozessführung, die Erarbeitung von Maßnahmen zur Prävention Beschichtungsmaterial-spezifischer Partikelkontaminationen sowie die Entwicklung eines Kontaminationsmodells zur Anlagenoptimierung.

Wissenschaftler am Laser Zentrum Hannover wollen mit dem Projektvorhaben "Materialspezifische Defektentstehung in der Optikbeschichtung" (Made InSitu) mit einer zeitlich hochaufgelösten In-Situ-Messtechnik die Partikelquellen eingrenzen und den Einfluss des Reinigungszustands der Beschichtungsanlage ermitteln.

Der Projektantrag soll im Frühjahr 2020 zur Begutachtung eingereicht werden und das Projekt im Herbst 2020 starten. Eine Fördersumme in Höhe von ca. 250 T Euro wird aus dem Topf des BMWi-Programms der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) beantragt werden.

Ziel der im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung geförderten Forschungsprojekte ist die Unterstützung deutscher mittelständischer Unternehmen bei der Verfolgung potentialreicher Innovationsideen. Daher sind für den Erfolg des Projektantrags die Darstellung eines nachdrücklichen Interesses und der Unterstützung durch Industrieunternehmen, insbesondere durch KMU, von zentraler Wichtigkeit.

Möchten Sie zur Ermöglichung des Projektvorhabens beitragen und es durch Teilnahme im Projektbegleitenden Industrieausschuss oder durch einen Förderbeitrag zur Abdeckung der Administrationskosten unterstützen, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme und lassen Ihnen gerne weitere Informationen zukommen.

Projektsteckbrief