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05.07.2017

Projekt zum Laser-Strahlschmelzen metallischer Gläser befürwortet

Der Projektantrag "Laser-Strahlschmelzen metallischer Gläser – Optimierung von Werkstoff und Herstellungsverfahren" (OptMetGlas) der Universität Duisburg-Essen, IPE, und der Universität des Saarlandes, LMW, wurde mit sehr guten 33 Punkten (von 40) von den Gutachtern der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) bewertet. Die Forschung wird mit 337.340,00 EUR im Rahmen des Programms der Industriellen Gemeinschaftsforschung gefördert.

Das Projekt kann somit voraussichtlich im am 01.01.2018 starten.

Metallische Gläser besitzen aufgrund ihrer Amorphität einzigartige mechanische Eigenschaften und sind daher als Konstruktionswerkstoff höchst interessant. Die Bauteildimensionen sind jedoch bei der Verarbeitung durch konventionelle Fertigungsverfahren auf wenige Zentimeter begrenzt. Additive Laser-Strahlschmelzverfahren verfügen über das Potenzial, größere und komplexere Bauteile aus metallischem Glas herzustellen. Ziel des Vorhabens ist es, die herausragenden Materialeigenschaften für die breite industrielle Anwendung zu erschließen. Ermöglicht werden soll dies durch prozess- und legierungsseitige Optimierungen.

Das Projekt wird durch einen projektbegleitenden Industrieausschuss mit zehn Unternehmen (darunter fünf KMU) und SPECTARIS, dem Deutschen Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien e. V., unterstützt. Möchten Sie das Projekt durch Ihre Teilnahme am Projektbegleitenden Ausschuss oder durch eine Beteiligung an den Administrationskosten unterstützen, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme und lassen Ihnen gerne weitere Informationen zukommen.

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