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31.05.2017

Alzheimer-Projekt für Gips-Schüle-Preis nominiert

Herausragende Leistungen angewandter Forschung im Bereich "Mensch und Technik" werden durch den Gips-Schüle-Forschungspreis, der alle zwei Jahre vergeben wird, gewürdigt und unterstützt. Ausgezeichnet werden insbesondere interdisziplinäre Projekte privater oder öffentlicher Forschungseinrichtungen, die ein hohes Innovationspotential und Anwendungsbezug sowie einen besonders nachhaltigen Nutzen für die Gesellschaft aufweisen.

Die hervorragenden Ergebnisse des IGF-Projektes "Mitochondriales Monitoring von Stoffwechseländerungen bei neurologischen Erkrankungen mittels optischer Systeme" (Mitoskopie), die durch ein vorbildliches Projektmanagement der Core Facility für konfokale und Multiphotonen-Mikroskopie der Universität Ulm und der Klinik für Neurologie der Universitätsklinik Ulm ermöglicht wurden, konnten die Jury für eine Nominierung überzeugen. 

Mit einem innovativen Screening-System können nun Stoffwechselprozesse in den Mitochondrien von Nervenzellen beobachtet werden. Dies eröffnet neue Möglichkeiten der Ursachenforschung und erlaubt die Verfolgung von Auswirkungen neuer medikamentöser Therapieansätze für neurodegenerative Erkrankungen, wie Alzheimer, sowie für andere Erkrankungen, die im Zuge der immer älter werdenden Gesellschaft von zunehmender volkswirtschaftlichen Relevanz sind, wie z. B. Diabetes.

Die F.O.M. gratuliert den Wissenschaftlern, Dr. Angelika Rück, Prof. Dr. med. Christine A. F. von Arnim und Dr. Björn von Einem, herzlich zu dieser zweiten Nominierung und der damit verbundenen Anerkennung ihrer herausragenden Leistung. Für die finale Entscheidungsrunde wünschen wir dem Team viel Erfolg.